Geschichte der Pfarrei St. Vigilius Kirchdorf am Haun

 

Vor bereits 760 Jahren, im Jahr 1250 wurde in Kirchdorf die erste Kirche aus Holz erbaut. 1258 wurde sie eingeweiht und Bischof Egno von Trient erklärte Kirchdorf zur Pfarrei, gehörig zum Kloster Rott am Inn. Im 15. Jhdt. wurde die Kirche durch einen Brand zerstört, nur der Turm blieb erhalten. Der Edelherr Hans von Holnstain baute im Jahr 1470 die in der heutigen gotischen Gestalt wieder auf. Sein Grabmal unter der Kanzel, eine in Rotmarmor gefasste Steinplatte mit dem Abbild des Erbauers in Lebensgröße, erinnert an ihn. 1697 erhielt die Kirche eine Barockausstattung, dennoch blieben die aus dem 15. Jhdt. stammenden Holzfiguren von Erasmus Grasser im Hauptaltar und am rechten Seitenaltar erhalten. 

Erst im Jahr 1875 wurde das Kircheninnere wieder gotisiert, neugotische Altäre und auch die Kanzel gebaut. Die spitzbogigen Fenster und das Hauptportal mit den beiden kreuzgewölbten Vorhallen wurden wieder erneuert. Im September 2008 durfte Kirchdorf das 750jährige Bestehen der Pfarrkirche St. Vigilius mit der Einweihung der neu restaurierten Orgel feiern. 
 
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Die Kirche bildet den Mittelpunkt des Dorflebens und ist der Ort, an dem nach dem Sonntagsgottesdienst viele wichtige Dinge besprochen werden sowie Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit gepflegt werden.
 

Unser Pfarrverband

Wir gehören seit Oktober 2014 offiziell zum Pfarrverband Heufeld - Weihenlinden.
Dem Verband gehören folgende Pfarreien an:

Heufeld,

Götting, mit der Filialkirche Linden,

Kirchdorf a.H., mit der Filialkirche Holzham,

Weihenlinden, mit der Filialkirche Högling.

 

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